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Montag, 13. Februar 2017

A Mishap / Ein Fehlversuch


Dear friends,


Sometimes people ask me where I get my ideas from. That's a nasty question really because it's so hard to answer.

Where do I get my ideas from? Sometimes I stumble in a magazine or on pinterest over something which intrigues me; most of the time I've got some picture in my head (don't know where it comes from though); sometimes I'm lying awake at night and I juggle ideas and patterns till they fall into place like pieces of a jigsaw puzzle; and sometimes it's simply yarn itself. Seeing yarn, enjoying the colours, feeling it's texture and I've got at least three or four ideas of what I could make out of the yarn (in this case I'll put the yarn aside and let the ideas simmer for a while – no use being over-hasty!).

Do I ever lack ideas? Frankly said: NO! It might happen I'm a little overwhelmed with the amount of ideas crying out loud in my head that I do not know what I should do next. But I haven't suffered a writer's block in front of a blank sheet of paper - so far.



Two weeks ago I showed you a picture of “something to frog”. That was the result of one of those ideas that came out of nowhere but were impossible to realize (pretty hard to realise this when you're halfway through though).

Reluctant to frog all I'd crochet so far, I tried to save as much as I could and thus I turned the mishap into something else - into a poncho.
  

2015 my youngest gave me this yarn as a Christmas-present. One mishap later...
  
A rough how-to:





I'll keep in touch!



Liebe Freunde,


manchmal werde ich gefragt, woher ich meine Ideen habe. Blöde Frage - aber nur, weil sie so schwer zu beantworten ist.

Woher habe ich meine Ideen? Nun, manchmal stolpere ich in einem Magazin oder bei pinterest über etwas, was mich neugierig macht; manchmal schwirrt mir ein Bild im Kopf herum (aber ich habe keine Ahnung woher es kommt); manchmal liege ich nachts wach und schiebe Ideen und Muster hin und her bis sie zusammenpassen wie die Teile eines Puzzles; und manchmal ist es das Garn selbst. Ich schaue es an, verliebe mich in das Farbenspiel oder in die Textur und prompt weiß ich drei oder vier Sachen, die ich aus dem Garn machen könnte. In diesem Fall lege ich das Garn noch eine Weile beiseite und lass die Ideen etwas reifen – es gibt ja keinen Grund voreilig zu handeln und es dann zu bereuen.

Gehen mir schon mal die Ideen aus? Ehrlich gesagt: NEIN! Es kommt schon mal vor, dass ich vor lauter Ideen nicht weiß, was ich als nächstes machen soll. Aber ich hatte noch nie eine Schreibblockade wie ein Schriftsteller, der vor einem leeren Blatt Papier sitzt und dem nichts einfallen will.


Vor zwei Wochen habe ich etwas gezeigt, das zum Aufribbeln verdammt war. Es war das Resultat eines dieser Ideen, die aus dem Nichts auftauchen, bei denen sich dann aber letztendlich herausstellt, dass sie nicht so einfach umzusetzen sind (nur ärgerlich wenn man das erst feststellt, wenn man schon dreiviertel gehäkelt hat).

Widerwillig alles auf zu ribbeln, habe ich nach einem Weg gesucht, wenigstens ein Teil zu retten und habe meinen Fehlversuch in einen Poncho umgewandelt.


Weihnachten 2015 bekam ich diese Wolle von meinem Jüngsten geschenkt. Und im zweiten Anlauf wurde daraus: Voilà!
  
  
Eine grobe Anleitung:



 
Ich halte euch auf dem Laufenden!